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08.10.2018

Gesund sitzen im Labor – Mit oder ohne Rückenlehne?


Labor | Laborstühle | Ergonomie

Bei der Arbeit im Labor wird meist gesessen. Um Labormitarbeitern gesundes und rückenschonendes Sitzen zu ermöglich, liegt das Augenmerk bei der Laborausstattung besonders auf den Sitzmöbeln. Oftmals stellt sich vor der Anschaffung der Möbel die Frage: Braucht ein Laborstuhl eine Rückenlehne? Denn bei der Laborarbeit ist Bewegungsfreiheit gefragt. Eine Rückenlehne schränkt diese zwar ein, doch sie unterstützt den Rücken beim langen Sitzen. Welche Variante ist also die richtige Wahl?


Die Aufgabe der Rückenlehne



Stehen Sie vor der Frage, ob Sie Laborstühle mit oder ohne Rückenlehne anschaffen, machen Sie sich zunächst bewusst, welche Aufgaben eine Rückenlehne erfüllt. Sie

  • stützt den Rücken,
  • entlastet die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur,
  • fördert die aufrechte Haltung und
  • sorgt für Entspannung der Rumpfmuskulatur.


Aufrechtes Sitzen bedeutet eine permanente Anspannung der gesamten Rumpfmuskulatur. Nicht nur die Rücken-, sondern auch die Bauch- und Nackenmuskulatur und der Schultergürtel halten den Oberkörper aufrecht. Damit der Körper im Gleichgewicht bleibt, arbeiten diese Muskelgruppen ständig.

Folgt auf Anspannung keine Entspannung, sind die Muskeln im Dauereinsatz. Dadurch entstehen Verspannungen und Schmerzen im Rücken und Nacken. Die Rückenlehne bringt die nötige Entlastung. Ein ergonomischer Laborstuhl mit Lehne unterstützt das dynamische Sitzen, das bei langem Sitzen für einen gesunden Rücken unverzichtbar ist. Hat die Rückenlehne ständigen Kontakt zum Rücken, wird die Wirbelsäule gestützt, die Bandscheiben entlastet und die Muskeln arbeiten im Wechsel von An- und Entspannung. Eine Rückenlehne trägt entscheidend zum gesunden Sitzen bei.


Laborstühle mit Rückenlehne – Entspannt durch einen langen Arbeitstag



Laborstühle mit Rückenlehne besitzen den großen Vorteil, dass sie allen ergonomischen Grundsätzen entsprechen. Sie lassen sich an die unterschiedlichen Körpermaße individuell anpassen und unterstützen den Körper in der sitzenden Haltung, sodass gesundes Sitzen möglich wird. Ist der Laborstuhl entsprechend ausgestattet, erlaubt er das dynamische Sitzen. Arbeitet der Labormitarbeiter mit leicht vorgeneigter Haltung, folgen Lehne und Sitz der Bewegung, sodass jeder Haltungswechsel nach vorn oder zurück unterstützt wird. Die Muskeln im Oberkörper- und Schulter-/Nackenbereich bleiben dadurch in Bewegung, ohne in ständiger Anspannung zu sein. Sie können sich zudem entspannt zurücklehnen, um die Muskeln zu lockern und Verspannungen vorzubeugen. Besitzt die Rückenlehne eine Lordosenstütze, sitzen Sie auch im unteren Rückenbereich entspannt und beugen Schmerzen vor. Denn diese Stütze erlaubt die gesunde Haltung der Lendenwirbelsäule. Sie beugt sowohl dem Hohlkreuz als auch dem Rundrücken vor.

Laborstühle mit Rückenlehne eigenen sich darum besonders gut bei lang andauerndem Sitzen. Benötigt eine Laboruntersuchung viel Zeit und Sie sitzen deshalb über mehrere Stunden hinweg, ist ein Laborstuhl mit Rückenlehne die richtige Wahl. Nur mit einer Rückenlehne ist dauerhaft entspanntes Sitzen möglich und Sie erhalten Ihren Rücken langfristig gesund.


Gesundsitzen mit Bimos


Laborstühle ohne Rückenlehne – Aktives Sitzen zur Abwechslung

Auch ohne Rückenlehne ist ein rückengesunder Arbeitsalltag möglich. Nicht ohne Grund erfreuen sich Laborhocker einer immer größeren Beliebtheit. Sie tragen zum aktiven Sitzen bei, fördern Bewegung beim Sitzen und bieten einen großen Greifraum. Durch die fehlende Rückenlehne muss der Körper eigenständig aufrecht gehalten werden. Das trainiert und stärkt Rücken-, Bauch-, Schulter- und Nackenmuskulatur. Fehlt die Rückenlehne, werden Sie dazu animiert, häufig Ihre Sitzposition zu ändern. Dies trägt dazu bei, dass die Muskeln geschmeidig und die Bandscheiben gleichmäßig belastet sind. Sie werden auf einem Laborhocker nicht nur zur ständigen Bewegung animiert, Sie haben auch mehr Möglichkeiten, sich zu bewegen. Ein Laborhocker bietet die Bewegungsfreiheit, die Sie brauchen, wenn Sie viele Utensilien, Proben oder unterschiedliche Materialien verwenden. Diese sollten Sie während Ihrer Arbeit erreichen können, ohne aufstehen zu müssen. Ein Hocker ermöglicht das problemlos.

Ein Laborhocker ohne Rückenlehne eignet sich am besten als Ergänzung zum Laborstuhl mit Rückenlehne. Wechseln Sie für eine Aufgabe, die viel Bewegungsfreiheit benötigt auf den Hocker. Sie haben dadurch alles Nötige in Griffweite und ganz nebenbei gönnen Sie Ihrem Rücken ein gesundes Workout, indem Sie durch das aufrechte Sitzen verschiedene Muskelgruppen trainieren. Wechseln Sie nach zwei bis drei Stunden wieder auf den Stuhl mit Rückenlehne, um die nötige Entspannung zu gewährleisten. Auch bei Arbeiten ohne viel Raumbedarf, ist Abwechslung empfehlenswert. Setzen Sie Laborstühle mit und ohne Rückenlehne ein und stärken Sie damit Ihren Rücken nachhaltig. Wechseln Sie nach einigen Stunden des Sitzens auf dem Laborstuhl für kurze Zeit auf Ihren Laborhocker. Damit beugen Sie allen Beschwerden vor, die durch langes Sitzen auftreten können und verlassen zum Feierabend entspannt den Arbeitsplatz, um am nächsten Tag wieder frisch ans Werk gehen zu können.


Mit und ohne Lehne im Labor gesund sitzen



Um einen Arbeitstag im Labor gesund zu gestalten, geht der Weg an einem Laborstuhl mit Lehne nicht vorbei. Die Lehne gibt Unterstützung für die Wirbelsäule und die Muskulatur. So vermeiden Sie Verspannungen und sogar dauerhafte Schäden. Doch auch ein Laborhocker ist ein Sitzmöbel, das die Rückengesundheit fördert, wenn er kurzfristig verwendet wird.

Stuhl oder Hocker? Die Antwort: Nutzen Sie beides! Bei langem Sitzen ist der Laborstuhl mit Lehne die richtige Wahl, denn Anlehnen ist eine wohltuende Entspannung für Ihren Rücken. Um beim Sitzen für Abwechslung zu sorgen, setzen Sie sich zum Beispiel nach der Mittagspause für ein oder zwei Stunden auf den Laborhocker. So bleiben Muskeln und Bandscheiben aktiv. Die wichtige Entspannung bekommt der Körper anschließend beim Sitzen auf dem Laborstuhl mit Lehne. Das Wechseln der Sitzgelegenheiten können Sie mit einigen Schritten durch das Labor verbinden, denn auch Gehen und Stehen sind Bewegungsmuster, die den Körper gesund erhalten. Denkbar ist es auch, zwei Arbeitsplätze einzurichten. Untersuchungen und Arbeiten im Labor, bei denen Sie viel Bewegungsfreiheit benötigen, erledigen Sie an einem separaten Arbeitsplatz, der mit einem Laborhocker ausgestattet ist. Sitzen Sie bei Ihrer Arbeit ruhig, wählen Sie den Arbeitsplatz, der mit einem ergonomischen Stuhl mit Lehne ausgestattet ist. So ergibt sich das abwechslungsreiche Sitzen fast wie von selbst, ihr Rücken bleibt gesund und Sie arbeiten ohne Ablenkung durch Unwohlsein oder Schmerzen.

Möchten Sie sich oder Ihre Mitarbeiter vor langfristigen Gesundheitsschäden schützen? Wir unterstützen Sie gern dabei, Ihre Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten. Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns!


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