Das Labor-Magazin


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06.09.2017

Eine Frage der Verantwortung - Healthcare-Labore


Healthcare | Laborstuhl

Wenn das Krankenhaus krank macht



Eigentlich besucht man ein Krankenhaus, um gesund zu werden. Doch leider kann auch das Gegenteil eintreten: Infektionen durch Krankenhauskeime kommen immer wieder vor - auch in deutschen Kliniken. 400.000 bis 600.000 dieser so genannten nosokomialen Infektionen gibt es laut Bundesgesundheitsministerium im Jahr. Etwa zehn Prozent davon werden durch multiresistente Keime hervorgerufen - darunter fällt auch der berühmt-berüchtigte Keim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus). Eine MRSA-Infektion ist aber nicht immer behandelbar. Viele schlagen auf Antibiotika an, doch die einstige Wunderwaffe der Menschen gegen Bakterien ist durch ihren massiven Einsatz heute nicht mehr so durchschlagskräftig. Einige der MRSA-Erreger sind gegen fast alle Antibiotika resistent - und damit wird es bedrohlich. In diesem Fall hängt alles von der Zeit ab: Je schneller ein Keim identifiziert werden kann, desto besser sind die Heilungschancen des Patienten. Viele Kliniken setzen deshalb auf Früherkennung, die sie in ihren eigenen Healthcare-Laboren durchführen. Das birgt eine große Herausforderung - auch für deren Ausstattung.



Kleine Healthcare-Labore - große Verantwortung

Die meisten Kliniken haben ihren hauseigenen Laborbetrieb. In diesen dezentral organisierten Healthcare-Laboren werden Untersuchungen der Klinischen Chemie und ein Großteil der immunhämatologischen Analysen durchgeführt. Etwa ein Drittel der Klinikbetriebe in Deutschland bearbeiten auch Proben der Bereiche Bakteriologie und Virologie im eigenen Haus. Laut einer Studie des Deutschen Krankenhausinstitutes zählt in der klinischen Labordiagnostik vor allem die Schnelligkeit der Bearbeitung des Probenmaterials - nicht nur wenn es um die Bestimmung von Krankenhauskeimen geht. Eine schnelle Diagnose ist ausschlaggebend für eine gute Versorgung der Patienten und wird von den Ärzten als eine der wichtigsten Leistungen der Healthcare-Labore eingestuft. Dabei muss die schnelle Bereitstellung von Ergebnissen rund um die Uhr gewährleistet sein, ein Kliniklabor sollte also 24 Stunden an jedem Tag der Woche besetzt sein. Bei allem Zeitdruck sollte der Labormitarbeiter stets präzise arbeiten. Laborergebnisse müssen schließlich immer exakt sein ? es kann ein Menschenleben davon abhängen. Dazu müssen sich Healthcare-Labore rechnen: Die Gesundheitsausgaben nahmen laut Statistischem Bundesamt das vierte Jahr in Folge stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt. Sie beliefen sich im Jahr 2015 auf 344,2 Milliarden Euro, das sind 4.213 Euro je Einwohner.



Wichtige Aufgaben brauchen zuverlässige Unterstützung

Medizinische Labore sind ein wesentlicher Bestandteil eines effektiven und modernen Gesundheitswesens. Sie versorgen die Ärzte mit den Informationen, anhand derer diese eine lebenswichtige Maßnahme zu einem richtigen Zeitpunkt treffen können. Angesichts ihrer Verantwortung in der Behandlungskette brauchen Mitarbeiter in Healthcare-Laboren Lösungen, welche auf die Bedürfnisse der klinischen Diagnostik abgestimmt sind - das gilt nicht nur für die Technik, sondern auch für die Laborausstattung. Laborlösungen von Bimos sind nicht nur fair in den Anschaffungskosten, sondern sind auch perfekt auf die Hygiene-Ansprüche eines Krankenhauses zugeschnitten. Laborstühle, Laborstehhilfen und Laborhocker von Bimos verfügen zudem über eine kompakte Bauweise und verschwenden in den kleinen Kliniklabors keinen Platz. Um alltägliche Analyseverfahren zu beschleunigen und präzises Arbeiten rund um die Uhr zu gewährleisten, unterstützen sie den Mitarbeiter in einer ergonomisch richtigen Haltung und überzeugen durch ihre einfache Handhabung.

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