Der Werkstattstuhl: Merkmale des Werkstatt-Arbeitsstuhles

Der Werkstattstuhl - Besonderheiten des Arbeitsstuhles für die Werkstatt



In einer Werkstatt kommen unzählige Verfahren, Werkzeuge und Materialien zum Einsatz. Es wird gebohrt, geschweißt, gehämmert oder geschraubt. Chemikalien und Flüssigkeiten kommen ebenso zum Einsatz wie Metalle, Holz und andere Werkstoffe. Dementsprechend ist eine Werkstatt robust einzurichten und einhergehend damit natürlich auch auf die Robustheit anderer Einrichtungsgegenstände zu achten. Ein Werkstattstuhl etwa muss nicht nur komfortabel, sondern gleichzeitig auch widerstandsfähig und im Optimalfall ergonomisch einstellbar sein. Je nachdem, um was für eine Werkstatt es sich handelt, können außerdem Eigenschaften eines Arbeitsstuhls für die Werkstatt gefragt sein, die ein normaler Industriestuhl nicht bietet. Wird etwa mit hochsensiblen elektronischen Bauteilen gearbeitet, so sollten Arbeitsstühle speziell konstruiert sein, um den geänderten Anforderungen gerecht zu werden.

Plant ein Unternehmen etwa die Anschaffung neuer Werkstattstühle, so sollte vorab sorgfältig geprüft werden, ob bestimmte Normen einzuhalten sind oder andere örtliche Besonderheiten berücksichtigt werden müssen. Auch wenn es in Werkstätten mitunter etwas rauer zugeht, die Ergonomie des Werkstattstuhles sollte auch dort zum Standard gehören. Gerade wenn neben sitzend ausgeführten Tätigkeiten auch noch schwerere körperliche Arbeiten hinzukommen, ist eine gesundheitsfördernde Sitzhaltung umso wichtiger.


Anforderungen an die Funktionen und Materialien eines Werkstattstuhls



Wie zuvor erwähnt, kommt in einer Werkstatt schweres Gerät, diverse Chemikalien und allerlei andere Dinge zum Einsatz. Dementsprechend sollte darauf geachtet werden, dass ein Werkstattstuhl ausgewählt werden, der sowohl aus besonders robustem Material gefertigt ist, auch großen Kräften Stand halten kann und einfach zu reinigen ist. Dies ist jedoch problemlos möglich und Unternehmen haben unzählige Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf die Spezifikationen der gewünschten Industriestühle. Industrie- und Werkstattstühle sind in erster Linie im Hinblick auf Sitzkomfort, Ergonomie und Langlebigkeit ausgerichtet. Durch die langjährige Erfahrung in der Produktion ist jedoch auch individuelles und ansprechendes Design trotz der erschwerenden Einsatzbedingungen kein Fremdwort.

Hinsichtlich der Funktionen sind Werkstattstühle bereits in ihrer Standardausführung ein leistungsstarkes Sitzmöbel. Alle Standard-Funktionalitäten, wie etwa die Höhenverstellbarkeit und zusätzliche Funktionalitäten, wie die Einstellung von Armlehnen oder der Rückenlehne sowie der Kippfunktion der Sitzfläche sind für den Anwender einfach zu erreichen und ebenso einfach zu bedienen. Ziel sollte es sein, derartige Einstellungsmöglichkeiten am Werkstattstuhl so einfach bedienbar wie möglich zu machen und gleichzeitig den dafür nötigen Zeitaufwand zu minimieren. Moderne Arbeitsstühle mit ergonomischer Anpassbarkeit sind also auch in der Werkstatt von kundigen Nutzern in unter einer Minute korrekt eingestellt. Da die Funktionen insbesondere in gemeinsam genutzten Arbeitsbereichen wie der Werkstatt sehr häufig genutzt werden, ist es nur selbstverständlich, dass ein Hersteller auch bei dessen Konzeption auf Langlebigkeit und hohe Verarbeitungsqualität setzt. Ergonomie in der Werkstatt ist also schon heute gängige Praxis.


Exkurs: Die richtige Sitzeinstellung kurz erklärt



Nur wenn die Sitzenden die zur Verfügung stehenden Einstellungsmöglichkeiten auch nutzen, kommen die positiven Effekte der ergonomischen Werkstattstühle auch zum Tragen. Dementsprechend sollten Angestellte mit der Einfachheit und der Effektivität der korrekten Einstellung vertraut gemacht werden. Im Optimalfall ist es möglich, dass auch die Arbeitsfläche angepasst werden kann, ist dies nicht der Fall, sollten sich Angestellte auf die richtige Einstellung des Werkstattstuhls konzentrieren und gegebenenfalls Hilfsmittel nutzen. Grundsätzlich sind dabei folgende Dinge zu beachten:

  • Die Sitzhöhe des Industriestuhls sollte so eingestellt werden, dass die Füße flach auf dem Boden stehen und Oberschenkel parallel zum Boden auf der Sitzfläche aufliegen.
  • Ist eine einstellbare Rückenlehne vorhanden, so sollte diese so eingestellt sein, dass von den Schultern bis zum Becken eine Unterstützung gegeben ist (ergonomische Haltung). Sie sollte weder zu weit vorn, noch zu weit hinten festgestellt werden.
  • Die Armlehnen eines Werkstattstuhles werden eingestellt, in dem die Arme locker hängen gelassen werden und Ober- und Unterarm ebenfalls in einem 90-Grad-Winkel zueinanderstehen. Dort wo sich der Ellenbogen befindet, sollte sich auch die Armlehne befinden.
  • Im Optimalfall befinden sich Armlehne und Unterarme auf einer Höhe mit der Arbeitsfläche. Gegebenenfalls können Fußstützen helfen, wenn die Arbeitsfläche zu hoch ist.
  • Letztlich ist es wichtig, einen einfachen Zugriff auf alle benötigten Materialien, einen geraden Blick auf einen eventuell genutzten Werkzeuge und kein zu nahes Arbeiten am Körper sicherzustellen.

Mit diesen kleinen praktischen Hinweisen ist bereits vieles für die Einnahme einer ergonomisch optimalen Sitzposition getan. Weiter fördern können Unternehmen dies etwa durch die Bereitstellung passender Arbeitshilfen.


Exkurs II: Weitere Gesundheitstipps für die Werkstatt



Ein Arbeits- und Industriestuhl mit ergonomischen Einstellungsmöglichkeiten leistet bereits einen deutlichen Beitrag für das Wohlbefinden und die Arbeitsqualität. Mit diesen weiteren Tipps lässt sich auch in der Werkstatt der Gesundheit ein wesentlich größerer Stellenwert einräumen:

  • Für ausreichend starke und passende Beleuchtung sorgen: Helle Deckenleuchten gepaart mit Arbeitsleuchten, die bei Bedarf eingeschaltet werden können.
  • Für gute Belüftungsmöglichkeiten sorgen - sowohl im Sommer, als auch im Winter
  • Durch diverse Arbeiten gelangen feine Partikel in die Umgebungsluft, diese sollten durch passende Absauganlagen oder die regelmäßige Reinigung schnellstens entfernt werden. Dies beugt Atem- und Augenbeschwerden vor.
  • Die Bedeutung der Arbeitssicherheit immer wieder betonen: Der richtige Umgang mit Werkzeugen, das richtige Anheben schwerer Gegenstände und das Tragen geeigneter Schutzkleidung sollte immer wieder erwähnt und in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Selbst kleine Nachlässigkeiten können fatale Folgen haben.


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